Heiter bis Heilig mit Haydn

Konzerte im Schloss Esterházy in Eisenstadt

„Meine Sprache verstehet man durch die ganze Welt“, stellte Joseph Haydn fest: Kaum ein Komponist konnte das Anspruchsvolle und das Volkstümliche, das Deftige und das Erhabene so elegant und klug verbinden wie er.

Sein Oratorium „Die Schöpfung“ ist dafür vielleicht der großartigsteBeweis: In der Konzertreihe classic.Esterhazy 2019 bildet es den prominent besetzten Auftakt. Haydn, verstandendurch die ganze Welt: Das bedeutet wie gewohnt, dass eine internationale Interpretenschar im Schloss Esterházyzu erleben ist, in der sich etablierte Stars ebenso finden wie viel versprechende Newcomer. Doch mehr noch: Wir lassen uns von Haydn durchs ganze Jahr leiten. Jeden Monat öffnen sich die Pforten des Schlosses für musikalische Genüsse, die in den wunderbaren Räumlichkeiten von Haydn- und Empiresaal präsentiert werden.

Ihre Teilnahme daran können Sie, verehrtes Publikum, sich nun in drei klar strukturierten Abonnements sichern. Beim ersten steht die Haydn Philharmonie als Residenzorchester im Schloss Esterházy im Mittelpunkt. Neben der festlichen Eröffnung mit einem großen Oratorium wollen wir unter „Ostern mit Haydn“ eine neue Tradition mit seinen „Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuze“ begründen – eines der eigentümlichsten, originellsten Werke zur Passion. Nicolas Altstaedt stellt ihm dieses Mal eine Art von klingender Ikone John Taveners gegenüber. In der Matinee zum Muttertag verbindet Klarinettist Daniel Ottensamer virtuose Gustostücke mit Haydn und Mozart, und zum Finale des Zyklus folgt die aufregende Begegnung der Haydn Philharmonie mit dem Janoska Ensemble. Im zweiten Abonnement begrüßen Sie mit uns die illustren Gastorchester. Zum Auftakt schlägt die Orchester-
Akademie der Berliner Philharmoniker unter Ton Koopman eine Brücke von Schloss zu Schloss: „Esterházy und Sanssouci“ kombiniert Musik von Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel mit Werken von Mozart und Haydn.

Außerdem kommt das B’Rock Orchestra Gent unter René Jacobs für eine veritable „Schubertiade“, und Fazil Say und die Camerata Salzburg bieten mit Mozart, Haydn und Schnittke Unterhaltung auf höchstem Niveau – genau wie das Freiburger Barockorchester, das mit Andreas Staier am Hammerklavier „Haydn pur“ serviert.