quartetto plus - Streichquartettfestival in Eisenstadt

Streichquartettfestival in Eisenstadt
11. – 13. März 2027
Bereits zum fünften Mal öffnet Schloss Esterházy von 11. März bis 13. März 2027 seine Türen für quartetto plus, einem der wenigen internationalen Festivals für das Format des Streichquartetts, das von Kennern oft als Königsdisziplin klassischer Musizierkunst beschrieben wird.
11. März, 19:30 Uhr, Haydnsaal (Kammermusikaufstellung): Schumann Quartett
Schumann Quartett:
Erik Schumann, Violine
Ken Schumann, Violine
Matthew McDowell, Viola
Mark Schumann, Violoncello
Uxia Martinez Botana, Kontrabass
Wenn das Schumann Quartett nunmehr mit der spanischen Kontrabassistin Uxia Martinez Botana ins Schloss Esterházy zurückkehrt, verbindet sich das feurige Klangspektrum des Kontrabasses in einer eigens für quartetto plus zusammengestellten Improvisation mit böhmischer Sehnsucht von Antonín Dvořák. Den Auftakt macht Uxía Martínez Botanas „Ode an die spanische Schönheit“ über ein Thema von François Rabbath, gefolgt von Dvořáks berühmtem Streichquartett op. 96, das die Weite Amerikas mit böhmischer Nostaglie vereint. Tänzerisch geht es weiter, bevor das Streichquintett op. 77 den Abschluss bildet: Durch die seltene Erweiterung um einen Kontrabass gewinnt das Ensemble sinfonische Tiefe und verschmilzt zu einem packenden Klangrausch.
12. März, 19:30 Uhr, Haydnsaal: Sieben Meistercellisten
Capucelli:
- Gautier Capuçon
- Anouchka Hack
- Caroline Sypniewski
- Jeein You
- Léo Ispir
- Francesco Tamburini
- Charlotte Miles
Über mehr Saiten als etwa Violine und Bratsche verfügt freilich auch das Violoncello nicht, es bleibt hier wie dort bei vier – aber vielseitiger als ihre höher angesiedelten Geschwister in der Streicherfamilie fühlt sich die stolze „Kniegeige“ allemal, besonders dann, wenn sie in einer ganzen Gruppe auftritt. Denn so kann dieses nur scheinbar in gleicher Lage spielende Ensemble den Klang in allen Schichten übernehmen, vom Bass über Tenor- und Altlage bis (fast) so hoch hinauf wie die Violine. Mit dem Cellisten Gautier Capuçon als Spiritus Rector ziehen die auch nach ihm benannten, famosen Capucelli als eine ebenso sonore wie gewitzte und unberechenbare Streichergruppe eigenen Ranges aus, um mit einem Repertoire von der Kammermusik bis zum Ballett, vom Lied bis zur Oper zu überraschen und zu bezaubern.
13. März, 11.00 Uhr, Empiresaal: Galile Quartet
Galile Quartet:
Mostafa Saad, Violine
Gandhi Saad, Violine
Omar Saad, Viola
Tibah Saad, Violoncello

13. März, 19:30 Uhr, Haydnsaal: Saitenklänge
Quatuor van Kuijk
- Nicolas Van Kuijk, Violine
- Sylvain Favre-Bulle, Violine
- Paul Zientara, Viola
- Anthony Kondo, Violoncello
Anneleen Lenaerts, Harfe
Fürst Prospero will sich mit seiner noblen Hofgesellschaft in den Mauern einer Abtei vor einer geheimnisvollen Seuche schützen – doch bei einem Maskenball schlägt der „Rote Tod“ auf grauenerregende Weise zu: „The Mask of the Red Death“ (1842) ist eine der berühmtesten Gruselerzählungen des US-Autors Edgar Allan Poe. Mehr als 60 Jahre nach ihrer Veröffentlichung hat der französische Komponist André Caplet sie zum Inhalt seines „Conte fantastique“ gemacht. Doch noch mehr atemberaubende, rauschende und berauschende Entdeckungen sind in diesem Programm zu machen, bei dem Anneleen Lenaerts, Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker, zum Quatuor van Kujik stößt. Etwa bei Claude Debussy und Gabriel Fauré. Doch auch bei der reinen Streichquartettbesetzung tritt zu Mozarts ernstem, ja düsterem d-Moll-Werk KV 421 das 1927 entstandene, wunderbar ausdrucksvolle, eingängige Quartett der niederländischen Komponistin Henriëtte Bosmans.

quartetto plus: Schumann Quartett

quartetto plus: Galile Quartet



