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Schloss Esterházy

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Täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet

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Burg Forchtenstein

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Täglich geöffnet
10.00 - 16.00 Uhr

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Schloss Lackenbach

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Täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet

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Steinbruch St.Margarethen

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Tägliche Führung um 9.30 Uhr

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Poet am Klavier

Kirill Gerstein, Klavier
Andres Orozco-Estrada, Dirigent
Chamber Orchestra of Europe

Wie fängt man am besten an? Lange ließ sich Ludwig van Beethoven Zeit mit seiner Symphonie Nr. 1, denn ihm war klar: Mit diesem Werk musste er sich in Wien neben und nach Joseph Haydn behaupten können. Frech begann der schon 30-Jährige sie mit einer Dissonanz, einem Dominantseptakkord, noch dazu in der falschen Tonart – die Übersteigerung einer Idee, die Haydn in seinem Streichquartett op. 74/1 verwirklicht hatte. Noch einmal sollte Beethoven zu einem ironisch komprimierten, doppelbödigen symphonischen Stil zurückkehren, der Haydn auf die Spitze treibt: in seiner 13 Jahre später uraufgeführten Symphonie Nr. 8. Mitten im leise dahinhuschenden F-Dur-Thema des Finales streckt da plötzlich das ganze Orchester im Fortissimo mit dem ebenso falschen Ton Cis die Zunge heraus – ein Scherz, des einstigen Lehrers würdig. Zwischen diesen beiden großen, „kleinen“ Symphonien, die Andrés Orozco-Estrada mit dem Chamber Orchestra of Europe zum Funkeln bringt, ist Kirill Gerstein als Solist in Robert Schumanns Klavierkonzert aufgeboten - das klingende Dokument der Liebe des Komponisten zur Klaviervirtuosin Clara Wieck – und des Kampfes der beiden, heiraten zu dürfen. Wie es anfängt? Nach Tutti-Akkord und pianistischen Kaskaden stellen die Holzbläser das Hauptthema vor, ein musikalisches Abbild von Clara („Chiara“, mit den Tönen c-h-a-a). Die Uraufführung fand schon mit ihr als Solistin und zugleich Ehefrau Schumanns statt.