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15.06.2026

Esterhazy: Berufliche Perspektiven durch Inklusion und Praxisnähe

v.l. Josef Waller (Rettet das Kind), Bianca Danzinger (Rettet das Kind), Baldinger Iris (Esterhazy Betriebe AG), Anna Prinz (Esterhazy Betriebe AG), Florian (Absolvent), Michael Gröschl (Vorstand der Esterhazy Betriebe AG), Vanessa Wild (Rettet das Kind), Cornelia Thüringer (Rettet das Kind), Jutta Mohl (AMS Oberpullendorf)

Schloss Lackenbach, Juni 2026 – Mit dem gemeinsamen Projekt WIBA – WirtschaftsIntegrative BerufsAusbildung setzen die Esterhazy Betriebe AG, das AMS Burgenland und der Verein Rettet das Kind ein starkes Zeichen für Inklusion, Chancengleichheit und praxisorientierte Berufsausbildung. Ein wichtiger Meilenstein wurde nun erreicht: Der erste Teilnehmer, Florian, hat seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Erfolgreicher Projektmeilenstein

Seit 2024 bietet das Projekt WIBA - WirtschaftsIntegrative BerufsAusbildung jungen Menschen mit Unterstützungsbedarf der Zielgruppe AF25 die Möglichkeit, im Schloss Lackenbach eine praxisnahe Teilqualifizierung als Garten- und Grünflächengestalter zu absolvieren.

Mit einer erfolgreich bestandenen praxisorientierten Abschlussprüfung konnte Florian als erster Teilnehmer seine Ausbildung abschließen – ein bedeutender Erfolg für das gesamte Projekt und ein sichtbares Beispiel für gelungene berufliche Inklusion im Burgenland.

Inklusion am Arbeitsmarkt: Individuelle Förderung als Schlüssel

Ziel des Projekts ist es, Teilnehmende entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten direkt am Arbeitsplatz zu fördern und sie beim Aufbau beruflicher Kompetenzen zu begleiten. Die finanzielle Absicherung des Projekts erfolgt durch das AMS Burgenland.

„Das Besondere am Projekt WIBA ist die enge Zusammenarbeit zwischen sozialer Begleitung, Betrieb und Ausbildung vor Ort. Das AMS Burgenland investiert im laufenden Projektjahr rund 140.000 Euro in diese Maßnahme und setzt damit ein klares Zeichen für Inklusion und Chancengleichheit am Arbeitsmarkt“, erklärt Jutta Mohl, Leiterin des AMS Oberpullendorf. Sie betont zugleich, dass dies ein starkes Beispiel dafür darstelle, wie individuelle Förderung und betriebliche Praxis erfolgreich zusammenwirken können.

Praxisnahe Ausbildung bei Esterhazy

Die Ausbildung bei Esterhazy verbindet fachliches Lernen mit praktischer Erfahrung im Betrieb. Neben berufsspezifischem Wissen erwerben die Teilnehmenden auch wichtige soziale Kompetenzen und lernen betriebliche Abläufe kennen.

„Mit seinem vielfältigen Leistungsspektrum bietet Esterhazy jungen Menschen in vielen Bereichen Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit mit dem AMS und dem Verein Rettet das Kind stellt auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Bereicherung dar, da sie jungen Menschen bei ihrem Weg auf der Berufsausbildung unterstützen und zugleich von ihren besonderen Fähigkeiten lernen“, erklärt Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG.

Starke Partnerschaft: Talente fördern und sichtbar machen

Während Esterhazy die fachliche Ausbildung bereitstellt, begleitet der Verein Rettet das Kind die Teilnehmenden organisatorisch und pädagogisch – von individuellen Ausbildungsplänen bis zum erfolgreichen Abschluss.

„Wir sind dankbar und stolz, bei diesem Projekt mit dem AMS und Esterhazy zwei starke Partner an unserer Seite zu haben, die an unsere Idee glauben. Florians Geschichte steht beispielhaft für gelungene Inklusion in Ausbildung und Arbeitswelt. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Chancen zu schaffen, individuelle Stärken zu fördern und Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen – als Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben“, so Vanessa Wild, Fachbereichsleitung der Beruflichen Inklusion bei Rettet das Kind.

Innovativer Ansatz – gelungene Kooperation

Alle Beteiligten sind stolz auf das Erreichte und überzeugt, dass die Geschichte von Florian, dem ersten Absolventen, beispielhaft für gelungene Inklusion in Ausbildung und Arbeitswelt steht. Der Projektansatz und die Kooperation haben sich in der Praxis für alle Partnerinnen und Partnern bewährt. Sie zeigen zugleich, dass sich auf diese Weise für junge Menschen neue Perspektiven eröffnen und die Ausbildung ihnen Unterstützung dabei bietet, ihren eigenen Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden.

Die Kooperation zeigt eindrucksvoll, wie durch praxisnahe Ausbildung, individuelle Förderung und starke Partnerschaften nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann.