Burg Forchtenstein erzählt Geschichte(n): Neue Feuerwehr-Ausstellung, Familienwochenenden und weitere Highlights laden zum Entdecken ein

Burg Forchtenstein präsentiert sich im Sommer 2026 mit neuen Ausstellungen, abwechslungsreichen Familienangeboten und neuen Impulsen in der Burggastronomie. Im Mittelpunkt stehen die neue Sonderausstellung zur Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte der Burg, die Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ sowie die „Fabelhaften Familienwochenenden“ für die ganze Familie.
Forchtenstein – Mit neuen Ausstellungen, familienfreundlichen Veranstaltungen und einer Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots setzt Burg Forchtenstein im Sommer 2026 neue Akzente als Kultur- und Ausflugsdestination im Burgenland. Im Fokus steht die neue Sonderausstellung „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen. Feuer, Brand, Kulturgutschutz auf Burg Forchtenstein im Wandel der Zeit“, die anlässlich des 135-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia entstanden ist. Ergänzt wird das Programm durch die Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ sowie die beliebten „Fabelhaften Familienwochenenden“ am 18. und 19. Juli sowie am 25. und 26. Juli 2026.
Burg Forchtenstein bietet im Sommer 2026:
- die neue Sonderausstellung „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen. Feuer, Brand, Kulturgutschutz auf Burg Forchtenstein im Wandel der Zeit“
- die Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“
- die „Fabelhaften Familienwochenenden“ am 18. und 19. Juli sowie am 25. und 26. Juli 2026
- neue Impulse in der Burggastronomie mit dem Restaurant Grenadier
„Die Burg Forchtenstein zählt zu den bedeutendsten Kulturstandorten im Burgenland und vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur und Freizeitangebot. Mit den neuen Ausstellungen über die Glaubenswelt von Fürst Paul I. Esterházy und der Sonderausstellung der Freiwilligen Feuerwehr, den Fabelhaften Familienwochenenden sowie dem Gastronomieangebot schaffen wir zusätzliche Anreize, die Burg als vielseitiges Ausflugsziel zu entdecken. Besonders wichtig ist uns dabei, Familien einen Ort zu bieten, an dem Geschichte auf lebendige und zugängliche Weise vermittelt wird“, erklärt Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG.
Mit Ende November verabschiedet sich Herbert Zechmeister als langjähriger Kastellan der Burg Forchtenstein anlässlich seines 65. Geburtstags in den Ruhestand. Die Leitung der Burg Forchtenstein hat bereits Maria Hauf als Kastellanin übernommen, die das vielfältige Angebot der Burg Forchtenstein mit frischen Impulsen weiterentwickelt und aktiv gestaltet.
Als prägender Bestandteil der Gemeinde ist die Burg Forchtenstein ein wichtiger Motor für die Entwicklung der gesamten Region.
„Burg Forchtenstein ist das weithin sichtbare Wahrzeichen unserer Gemeinde und einer der wichtigsten Besuchermagnete des Burgenlands. Dass mit neuen Ausstellungen, attraktiven Familienangeboten und einer hochwertigen Gastronomie laufend in die Weiterentwicklung dieses einzigartigen Kulturstandortes investiert wird, ist ein großer Gewinn für unsere gesamte Region. Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Forchtenstein und der Esterhazy Betriebe AG schafft beste Voraussetzungen, um die Burg als kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Impulsgeber weiter zu stärken. Jeder Gast, der die Burg besucht, belebt auch unsere Gemeinde und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Ich freue mich, dass wir gemeinsam daran arbeiten, die Burg Forchtenstein und damit auch unsere Gemeinde als lebendigen Ort der Begegnung und des Erlebens, der Geschichte und der Kultur, für kommende Generationen zu sichern“, erklärt Bürgermeister der Gemeinde Forchtenstein Alexander Rüdiger Knaak.
Wenn Geschichte geschützt wird: Burg Forchtenstein erzählt Feuerwehrgeschichte
Die neue Sonderausstellung „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen. Feuer, Brand, Kulturgutschutz auf Burg Forchtenstein im Wandel der Zeit“ auf Burg Forchtenstein widmet sich der Geschichte des Brandschutzes und der Feuerwehr in der Region. Entstanden anlässlich des 135-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia, zeigt sie, wie eng der Brandschutz der Burg und ihrer wertvollen Sammlungen seit Jahrhunderten mit dem Engagement der Feuerwehr verbunden ist.
Bereits eine Brandschutz-Verordnung aus dem Jahr 1603, die im sogenannten „Pannbuch“ der Grafschaft Forchtenstein verzeichnet ist, dokumentiert die historische Bedeutung des Brandschutzes für die Burg. Schon im 19. Jahrhundert fanden auf der Burg Brandschutz- und Bergeübungen statt. Darüber hinaus stellte der Burgkastellan im Auftrag seines Fürsten eine eigene Feuerwehrtruppe.
Die Sonderausstellung zeigt unter anderem:
- historische Feuerwehrgerätschaften, darunter zwei erhaltene Handspritzen
- die Entwicklung des Brand- und Kulturgutschutzes auf der Burg
- die enge Zusammenarbeit zwischen Burg Forchtenstein und der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia
Die erhaltenen historischen Gerätschaften zeugen bis heute von den umfassenden Maßnahmen zum Schutz des „Tresors der Fürsten“. Diese Verantwortung wird auch in der Gegenwart fortgeführt. In enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia werden regelmäßig groß angelegte Übungen auf dem Burggelände durchgeführt.
Kuratiert wurde die Sonderausstellung von Dr. Florian T. Bayer, Leiter der Sammlung Privatstiftung Esterhazy, gemeinsam mit Thomas Gruber, B.Sc., Leiter des Archivs der Sammlung Privatstiftung Esterhazy.
Ergänzt wird die Präsentation auf Burg Forchtenstein durch einen Museumscontainer vor dem Feuerwehrhaus in Neustift an der Rosalia, in dem weitere historische Feuerwehrspritzen zu sehen sind. Der Schauraum sowie der Container dazu sind ab dem 18. Juli zu bestaunen.
Weitere Entdeckungen auf Burg Forchtenstein
Neben der neuen Feuerwehr-Ausstellung lädt Burg Forchtenstein mit der Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ zu einer Reise in die Gedanken- und Glaubenswelt von Fürst Paul I. Esterházy ein. Mit der Jahresausstellung widmet sich Burg Forchtenstein erstmalig einem bislang wenig beleuchteten Kapitel der Esterházy-Geschichte.
Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Marienverehrung von Fürst Paul I. Esterházy, die sich in Kunstwerken, kostbaren Sammlungsobjekten, Publikationen und sogar eigenen Kompositionen des Fürsten widerspiegelt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Margit Kopp, MA, Leitung Forschung und stellvertretende Leiterin der Sammlung Privatstiftung Esterhazy.
„Neben den Zeugnissen des materiellen Kulturgutschutzes rückt Burg Forchtenstein mit der Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ auch das geistige und kulturelle Erbe der Esterházy in den Fokus. Die Marienverehrung war für Fürst Paul I. Esterházy weit mehr als Ausdruck persönlicher Frömmigkeit und fußt vor allem im Vorbild seiner Mutter Christina sowie seiner Erziehung durch den Jesuitenorden. Sie durchdrang mit einer bemerkenswerten Konsequenz nahezu alle Bereiche seines Wirkens und hinterließ sichtbare Spuren“, erklärt Dr. Florian T. Bayer.
Zu sehen sind Exponate aus mehreren Jahrhunderten, die eindrucksvoll veranschaulichen, wie eng Glaube, Kunst und Herrschaft im barocken Europa miteinander verbunden waren.
Manege frei: Die „Fabelhaften Familienwochenenden“ auf Burg Forchtenstein
Wenn die Burg zum Zirkuserlebnis wird und hinter jeder Ecke eine neue Überraschung wartet, ist Familienwochenende für Groß und Klein auf Burg Forchtenstein. Kleine Artistinnen, mutige Entdecker und große Träumerinnen dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm voller Spiel, Kreativität und Unterhaltung freuen.
Mit zahlreichen Mitmachstationen, faszinierenden Vorführungen und jeder Menge Gelegenheiten zum Staunen verwandelt sich die Burg in einen Ort voller Fantasie und Abenteuer. Also hereinspaziert und Bühne frei für unvergessliche Familienmomente.
„Mit dem Familienwochenende möchten wir die Burg Forchtenstein einmal mehr als Ort des Entdeckens und Ausprobierens erlebbar machen. Das Programm lädt Kinder dazu ein, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, Neues auszuprobieren und die Burg auf spielerische Weise kennenzulernen. Gleichzeitig erwarten Erwachsene und Familien gemeinsame Erlebnisse, sodass für jede Generation etwas dabei ist“, so Maria Hauf, Kastellanin der Burg Forchtenstein.
Neue Impulse auch in der Burggastronomie
Das Restaurant Grenadier auf Burg Forchtenstein steht seit dieser Saison unter neuer Leitung. Karin Karall verantwortet als Restaurantleiterin den operativen Betrieb und wird die Weiterentwicklung des regional verwurzelten und verantwortungstreuen Angebots am Standort begleiten.
Ziel ist es, den Gästen auch künftig eine hochwertige kulinarische Ergänzung zum Kultur- und Ausstellungserlebnis auf der Burg zu bieten. Damit bleibt die Gastronomie ein wichtiger Bestandteil der Region.
Karin Karall, Restaurantleiterin des Grenadiers auf der Burg Forchtenstein erklärt: „Ich freue mich darauf, die Besucherinnen und Besucher von Burg Forchtenstein gemeinsam mit meinem Team begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es, den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten und die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes auch gastronomisch zu begleiten.“
Öffnungszeiten des Café Restaurant Grenadier:
Montag Ruhetag!
Di bis Do 9:30 bis 19:00 Uhr
Fr & Sa 9:30 bis 22:00 Uhr
Sonn- & Feiertag 9:30 bis 19:00 Uhr
Küchenzeiten: 11:00 bis 18:00 bzw. 20:30





























