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Schloss Esterházy

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20. – 22. März 2026

quartetto plus - Streichquartettfestival in Eisenstadt

Streichquartettfestival in Eisenstadt


𝐪𝐮𝐚𝐫𝐭𝐞𝐭𝐭𝐨 𝐩𝐥𝐮𝐬 𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐚𝐡𝐥𝐭 𝟐𝟎𝟐𝟔 𝐢𝐧 𝐧𝐞𝐮𝐞𝐧 (𝐊𝐥𝐚𝐧𝐠-)𝐅𝐚𝐫𝐛𝐞𝐧


Heuer präsentiert sich 𝐪𝐮𝐚𝐫𝐭𝐞𝐭𝐭𝐨 𝐩𝐥𝐮𝐬 in frischen Farben, die das Festival visuell neu erstrahlen lassen.

Ein Design, das ins Auge sticht – und ein Festival, das ins Ohr geht: Internationale Ensembles lassen Werke von Haydn über Mendelssohn bis Brahms und Grieg lebendig werden und entfalten im Haydnsaal und Empiresaal eine besondere Verbindung von Tradition und lebendiger Gegenwart.


20. – 22. März 2026

Bereits zum vierten Mal öffnet Schloss Esterházy von 20. März bis 22. März 2026 seine Türen für quartetto plus, einem der wenigen internationalen Festivals für das Format des Streichquartetts, das von Kennern oft als Königsdisziplin klassischer Musizierkunst beschrieben wird. Am Originalschauplatz von Joseph Haydns Wirken – das die Grundlagen des Genres, wie wir es heute kennen, legte – präsentieren internationale Quartette, darunter Opus13, die Gewinner der Wigmore Hall International String Quartet Competition, das Isidore String Quartet u.v.m. Werke aus verschiedenen Epochen.

20. März, 19:30 Uhr, Haydnsaal: Opus13

Opus13 (Gewinner Wigmore Hall International String Quartet Competition 2025)

  • Sonoko Miriam Welde, Violine
  • Edvard Erdal, Violine
  • Albin Uusijärvi, Viola
  • Daniel Thorell, Violoncello

Julian Bliss, Klarinette

Wenn sich ein Streichquartett nach dem a-Moll-Quartett op. 13 von Felix Mendelssohn benennt, dem ersten Werk, das die vier als Teenager in Oslo zusammen gespielt haben, dann verwandelt sich die jugendliche Leidenschaft und gipfelstürmende Ambition dieser Musik in das Motto des Ensembles. Kein Wunder also, dass Opus13, Gewinner der Wigmore Hall International String Quartet Competition 2025, nun mit Griegs op. 27 ein Werk ins Zentrum ihres Auftritts in Eisenstadt stellen, das ihre künstlerische Entwicklung ebenso eindrucksvoll widerspiegelt. Haydns ehrwürdiges „Kaiserquartett“ mit den Variationen über die Hymne „Gott erhalte“ huldigt dem Genius loci. Und ein wunderbares Spätwerk des Haydn-Verehrers Johannes Brahms verwirklicht den Festivaltitel „quartetto plus“: Der vielseitige englische Klarinettist Julian Bliss tritt für Brahms’ Opus 115 hinzu, in dem der Komponist neuerlich seine Liebe zur ungarischen Musik erkennen lässt.

21. März, 16:30 Uhr, Empiresaal: Sonoro Quartet

Unten scheinen die anderen Instrumente in einem heiteren Spaziergang einen Schritt vor den anderen zu setzen – aber darüber, in der der Primgeige, entfaltet sich eine anmutige Melodie, die die Zeitgenossen spontan mit dem Gesang einer Lerche verglichen: So beginnt Joseph Haydns Streichquartett Opus 64 Nr. 5, das deshalb bald als „Lerchenquartett“ bekannt wurde.

Lauschend nach oben zu streben: Das hat auch viel mit MERITA zu tun, dieser europaweiten Plattform zur Förderung junger Streichquartette. Sie vernetzt 38 Ensembles aus Ländern wie Deutschland, Italien, Österreich und den Niederlanden und unterstützt sie dabei, klassische Kammermusik neu zu denken und zukunftsfähig zu gestalten.

Die Quartette entwickeln innovative Konzertformate, erschließen neues Publikum und verbinden musikalische Tradition mit zeitgemäßen Ausdrucksformen. MERITA bietet ihnen dafür mehr als klassische Förderung: Durch künstlerische Beratung, internationale Vernetzung und organisatorische Unterstützung entstehen nachhaltige Perspektiven für musikalische Karrieren.

Im Rahmen des quartetto plus-Festivals 2026 im Schloss Esterházy ist das 2019 im belgischen Gent gegründete Sonoro Quartet zu erleben, das längst schon international von sich reden macht. Die vier spüren den Wurzeln des Streichquartetts in der Volksmusik nach: nicht nur anhand von Haydns „Lerchenquartett“, sondern auch über die vielfältigen Anregungen, die Béla Bartók aus der Musik des Balkans für sein grandioses Quartett Nr. 5 empfangen hat. Mit Séan Dohertys „The Devil’s Dream“ begeben sie sich auf den letzten Spaziergang mit James Byrne, dem Lehrer des Komponisten.

Sonoro Quartet:

Mona Verhas, Violine
Jeroen De Beer, Violine
Séamus Hickey, Viola
Kalle De Bie, Violoncello


21. März, 19:30 Uhr, Haydnsaal: Last words

Capella Paulana

  • Dominik Hellsberg, Violine
  • Clemens Flieder, Violine
  • Robert Bauerstatter, Viola
  • Benedikt Hellsberg, Violoncello

Wiener Kammerchor
Michael Grohotolsky, Gesamtleitung
Theresa Hemedinger, Sopran
Magdalena Janezic, Alt
Bernd Hemedinger, Tenor
Felix Knaller, Bass

Für eine andalusische Karfreitagsliturgie hat Joseph Haydn eines seiner kühnsten, eigentümlichsten und großartigsten Werke geschaffen: „Die Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuze“. Die Aufführung in der Fastenzeit im Rahmen von classic.Esterhazy ist in den letzten Jahren bereits zur Tradition geworden. Stand dabei bisher stets die reine Streichquartettfassung auf dem Programm, wird diese nun erstmals um jene Gesangsparts für Soli und Chor angereichert, die Haydn selbst bei einer späteren Überarbeitung hinzugefügt hat. Das verwandelt die Komposition von der wortlosen Meditationsmusik in ein packendes Oratorium, bei dem sich die kammermusikalischen Kräfte der Capella Paulana mit dem Wiener Kammerchor und ausgesuchten Solostimmen vereinen.

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Dieses Konzert ist Teil des Schwerpunkt-Abos "Haydn @ Schloss Esterházy 2026"

Weitere Konzerte dieses Abos:

17. Jänner - Konzert zum Jahresbeginn

19. Juni - Nicolaimesse beim Chorfest

16. September - Eröffnungskonzert bei HERBSTGOLD - Festival in Eisenstadt

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22. März, 11:00 Uhr, Haydnsaal: Isidore String Quartet

Isidore String Quartet

  • Adrian Steele, Violine
  • Phoenix Avalon, Violine
  • Devin Moore, Viola
  • Joshua McClendon, Violoncello

Martina Consonni, Klavier

In Haydns Musik geht die Sonne auf: Das Publikum von classic.Esterhazy genießt es jedes Mal wieder aufs Neue. Im Falle seines Streichquartetts op. 76/4 hat die in die Höhe gerichtete Geste der Primgeige sogar wörtlich zum Beinamen „The Sunrise“ geführt. Auch der Stern des Isidore String Quartet ist im Steigen begriffen: 2019 in New York an der Juilliard School gegründet und benannt nach Isidore Cohen, dem großen amerikanischen Kammermusiker und Mitglied des Juilliard String Quartet und des Beaux Arts Trio, hat sich das vielfach preisgekrönte Ensemble zur Aufgabe gemacht, das bekannte Repertoire so anzugehen, als wäre es neu und das Neue so, als wäre es längst etabliert. Dazu passt, dass der Jazzpianist und Komponist Billy Childs dem Isidore String Quartet nun ein neues Werk auf den Leib geschrieben hat, sein mittlerweile schon viertes Streichquartett. Und im Verein mit der jungen italienischen Pianistin Martina Consonni, einer Meisterschülerin von Sir András Schiff, interpretieren die vier auch Schumanns Klavierquintett op. 44: das klingende Dokument einer glücklichen Zeit, „voll Kraft und Frische“, wie Schumanns Frau Clara schwärmte, „äußerst brillant und effectvoll“.