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Steinbruch St.Margarethen

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23.03.2026

„Tosca“ im Steinbruch: Zwei zusätzliche Vorstellungen und erweitertes Premierenkontingent

Osteraktion lädt zu besonderen Opernmomenten ein


Die Oper im Steinbruch erweitert die diesjährige Produktion von Puccinis „Tosca“ um zwei zusätzliche Vorstellungstermine am 26. Juli und 5. August. Eingebettet in ein lebendiges Kulturangebot im Burgenland entstehen damit weitere Möglichkeiten, die besondere Atmosphäre einer der eindrucksvollsten Freiluftbühnen Europas zu erleben.


Zudem wurde für die Premiere ein zusätzliches Ticketkontingent geöffnet, das ab sofort im Verkauf steht.

Ein besonderer Kulturort mit regionaler und internationaler Ausstrahlung

Die Oper im Steinbruch zählt seit vielen Jahren zu den herausragenden kulturellen Ereignissen des Burgenlandes und hat sich zu einem der bedeutendsten Wertschöpfungsfaktoren der Region entwickelt. Die Veranstaltung unterstreicht ihre wirtschaftliche Bedeutung für das Burgenland durch die starken Impulse, die sie während der Sommermonate in Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, Transportwirtschaft und den lokalen Einzelhandel rund um den Neusiedler See sendet. Gleichzeitig fungiert das Festival als verlässlicher Arbeitgeber für zahlreiche Fachkräfte aus technischen, künstlerischen und organisatorischen Bereichen. Damit trägt die Oper im Steinbruch nachhaltig zur kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vitalität des Burgenlandes bei und steigert die Attraktivität des Standorts weit über die Landesgrenzen hinaus.

Die zusätzlichen Vorstellungstermine sowie das erweiterte Premierenkontingent stärken die Oper im Steinbruch sowohl als festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Burgenland als auch als Bühne mit internationaler Strahlkraft. Die einzigartige Kombination aus markanter Felskulisse und groß angelegter Operninszenierung begeistert langjährige Opernfreundinnen und -freunde ebenso wie Menschen, die das Genre neu für sich entdecken.

Der Steinbruch St. Margarethen liegt im UNESCO-Welterbegebiet Fertő/Neusiedler See – eine besondere Kulturlandschaft, die das Opernerlebnis maßgeblich prägt und jeder Produktion eine unverwechselbare Atmosphäre verleiht. Zugleich verlangt der historisch und landschaftlich bedeutende Ort einen besonders sensiblen Umgang, der die künstlerische wie organisatorische Arbeit kontinuierlich begleitet.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bringt es auf den Punkt: „Die Oper im Steinbruch ist weit mehr als ein kulturelles Highlight – sie ist ein zentraler Motor für die Wertschöpfung, Beschäftigung und internationale Sichtbarkeit des Burgenlandes. Die zusätzlichen Vorstellungen und das erweiterte Premierenkontingent zeigen eindrucksvoll die große Nachfrage und die hohe Qualität des einzigartigen Formats. Der Steinbruch St. Margarethen verbindet auf besondere Weise Kultur, Natur und wirtschaftliche Impulse – und genau diese Stärke bauen wir konsequent weiter aus, um das Burgenland als Kultur- und Tourismusland nachhaltig zu positionieren.“

Künstlerische Handschriften und Inszenierungsakzente 2026

Was das Publikum seit Jahren begeistert, findet 2026 seine Fortsetzung: Vom 15. Juli bis 22. August verwandelt sich der Steinbruch St. Margarethen erneut in die Bühne für ein Opernerlebnis der Extraklasse. Mit Puccinis „Tosca“ kehrt ein zentrales Werk des Verismo in einer kraftvollen Neuinszenierung zurück. Das Kreativteam Thaddeus Strassberger (Regie & Bühne) und Giuseppe Palella (Kostüme) entführt das Publikum in das Rom um 1800 – geprägt von politischen Umbrüchen, religiöser Autorität und aufkommenden revolutionären Ideen. Die Inszenierung setzt auf barocke Bildwelten, starke Lichtdramaturgie und historisch fundierte Kostüme, die sich eindrucksvoll in die Weite des Steinbruchs einfügen.

Die musikalische Leitung übernimmt erneut Valerio Galli, ein erfahrener Puccini-Spezialist. Die besondere Akustik der Naturarena verleiht Puccinis Musik zusätzliche Intensität und macht die dramatische Energie des Werks unmittelbar erlebbar.

Intendant Daniel Serafin beschreibt die besondere künstlerische Kraft dieser Produktion:

„Tosca ist weit mehr als ein Liebesdrama – sie ist ein zeitloser Politthriller über Macht, Manipulation und menschliche Verletzlichkeit. Diese Themen treffen auch heute ins Herz und machen die Oper für ein breites Publikum relevant. Im Steinbruch entfaltet das Werk eine außergewöhnliche Intensität: Die Naturkulisse, die Weite des Raumes und die emotionale Kraft der Musik verstärken einander. Oper soll Menschen berühren – jene, die zum ersten Mal kommen, ebenso wie erfahrenes Opernpublikum.“

Rico Gulda, Generalintendant der Esterhazy Privatstiftungen, ordnet diesen Ansatz in die kontinuierliche Entwicklung des Ortes ein, der seit vielen Jahren maßgeblich geprägt und weiterentwickelt wird: „Die Oper im Steinbruch zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich künstlerisch ständig weiterentwickelt. Wir wollen Produktionen auf die Bühne bringen, die der Größe des Ortes gerecht werden, neue ästhetische Perspektiven eröffnen und musikalisch wie szenisch auf höchstem Niveau überzeugen. Das kreative Potenzial dieser Naturarena ist enorm – und wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses Potenzial mit jeder neuen Produktion weiter auszuschöpfen und die Oper im Steinbruch als besonderen Kunstort immer weiter zu stärken.“

Gemeinsam formulieren beide Perspektiven ein klares künstlerisches Selbstverständnis: Die Oper im Steinbruch ist ein Ort, an dem starke Regiehandschriften, atmosphärische Bildwelten und die Kraft der Natur zu einem unverwechselbaren Gesamterlebnis verschmelzen. „Tosca“ 2026 steht exemplarisch dafür – intensiv, ästhetisch präzise und künstlerisch ambitioniert.

Exklusives Oster-Einführungsangebot für die zwei neuen Termine

Begleitend zu den zusätzlichen Vorstellungen am 26. Juli und 5. August wird eine Osteraktion gesetzt, die rund um die Osterfeiertage im Verkauf verfügbar ist.

Für die beiden neuen Termine gilt im Zeitraum von 23. März bis 5. April 2026 ein exklusiver Rabatt von 20 Prozent auf alle Ticketkategorien – zwei neue Vorstellungen, zwei Wochen, minus 20%. Diese Aktion soll Interessierten die Möglichkeit geben, das Opernerlebnis im Steinbruch unter besonders attraktiven Bedingungen zu entdecken.

Zusätzlich wird unter allen Personen, die in diesem Zeitraum Tickets für die beiden neuen Vorstellungen erwerben, ein besonderes Erlebnis verlost:

Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält entweder eine exklusive Backstage Führung für zwei Personen oder ein hochwertiges Merchandise Paket. Das Gewinnspiel ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und vertieft die Verbindung zwischen Publikum und Produktion.

Über die Esterhazy Stiftungen und die Oper im Steinbruch

Die Esterhazy Stiftungen sind Eigentümer der Oper im Steinbruch und zählen seit über drei Jahrzehnten zu den prägenden Kulturträgern des Burgenlandes und haben mit Investitionen von mehr als 250 Millionen Euro wesentlich zur Entwicklung des regionalen Kulturtourismus beigetragen. Auf dieser Basis entstand 2024 gemeinsam mit dem Land Burgenland die SBS Opernbetrieb Burgenland GmbH, die den operativen Betrieb der Oper im Steinbruch verantwortet. Die Oper im Steinbruch ist heute ein bedeutender kultureller und wirtschaftlicher Faktor für die Region. Sie stärkt den Tourismus, unterstützt zahlreiche Betriebe und schafft Arbeitsplätze in künstlerischen, technischen und organisatorischen Bereichen.