Schloss Esterházy

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag und feiertags 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet
Dienstag - Freitag ausschließlich im Rahmen der Winterführung

Öffnungszeiten

Burg Forchtenstein

Öffnungszeiten

Winter-Ticket mit Führung
Montag und Mittwoch - Freitag jeweils um 11.00 und 13.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr

Öffnungszeiten

Schloss Lackenbach

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Samstag sowie feiertags von 10.00 – 15.00 Uhr geöffnet

Öffnungszeiten

Steinbruch St.Margarethen

Öffnungszeiten

Winterpause

Öffnungszeiten

Liederabend

Florian Boesch, Gesang
Justus Zeyen, Klavier

Der Begriff „Schwanengesang“ reicht zurück in die griechische Mythologie: Ihm zufolge stimmen Schwäne, die ihr Sterben nahen fühlten, ein letztes, wunderschön trauriges Lied an. Das letzte Werk aus der Feder eines Komponisten strahlt für viele eine spezielle Aura aus: Altersweisheit, Transzendenz oder gar Todesnähe sind Eigenschaften, die wir solchen Stücken nur allzu gern ablauschen wollen, ohne dass diese Eindrücke immer einer genaueren Prüfung standhalten könnten. Der 31-jährige Franz Schubert hat seine 14 letzten Lieder nicht unter dem Titel „Schwanengesang“ zusammengefasst: Das war eine Verkaufsidee des Verlegers Tobias Haslinger, der sie nach dem Tod des Komponisten veröffentlichte. Doch auch wenn es sich nicht um eine authentische Gesamtgestalt und schon gar nicht um einen in sich geschlossenen Zyklus handelt, umflort die hier enthaltenen sieben Vertonungen nach Ludwig Rellstab sowie sechs nach Heinrich Heine nebst einer Art „Zugabe“, der „Taubenpost“ nach Johann Gabriel Seidl etwas Besonderes. Ganz sicher freilich dann, wenn ein so psychologisch durchleuchtender und zugleich emotional authentischer Liedgestalter wie Florian Boesch am Werk ist: Gemeinsam mit Justus Zeyen am Klavier lotet er die lyrischen Ruhepunkte und düsteren romantischen Abgründe dieser Werke rückhaltlos aus.

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