Esterházy-kastély

Nyitvatartási idő

naponta 10.00 - 17.00 óra között

Nyitvatartási idő

Fraknó Vára

Nyitvatartási idő

2020. május 1 - november 3.
nyitva naponta 10.00 - 17.00 óra között
pénztárzárás 17.00 óra

Nyitvatartási idő

Lackenbachi-kastély

Nyitvatartási idő

Péntek – vasárnap és ünnepnapokon 9.00 -17.00 óra

Nyitvatartási idő

Szentmargitbányai Kőfejtő

Nyitvatartási idő

Péntektől vasárnapig, valamint ünnepnapokon német nyelvű vezetések 10.30 és 15.30 órakor

Nyitvatartási idő

Die Wiederentdeckung des Feenreiches

Die Sammlungen der Fürsten Esterházy

Johann Wolfgang Goethes spricht 1811 im ersten Band seiner Lebenserinnerungen vom „Esterházyschen Feenreich“. Als Hinweis auf den sagenhaften Besitz der fürstlichen Familie Esterházy ist diese Bezeichnung oftmals falsch verstanden worden. Denn obwohl mit dem Feenreich „nur“ eine Festdekoration im Auftrag von Nikolaus I. Fürst Esterházy gemeint war, gibt der einstmals riesige Kunst- und Landbesitz bis heute berechtigten Anlass zu dieser „Um- und Überinterpretation“.

Ausdruck der Macht und eines außerordentlichen Mäzenatentums waren zu allen Zeiten die gewaltigen Wissenschafts- und Kunstsammlungen der Fürsten Esterházy: Die „Fürsten des Feenreiches“ sammelten, kauften, verschenkten, stifteten, ließen anfertigen und bewahrten seit dem frühen 17. Jahrhundert einen sagenhaften Besitz an Kunst.

Werke der Schatzkunst, Musik, Malerei, Grafik, Bildhauerei, Gartenkunst und Tafelkultur, finden sich hier ebenso wie Waffen, Uniformen, Bücher und Mineralien. Dabei gingen künstlerischer Dilettantismus und planvolles Sammeln, Erwerben von dauerhaften Werten und großzügiges Stiften Hand in Hand.

Nach der Zeit der Stagnation der Sammeltätigkeit um 1840, den Stiftungen von Kunstwerken an den Ungarischen Staat, einer sehr begrenzten Sammlungspflege und den enormen Kriegsverlusten im 20. Jahrhundert sind seit 1992 mit Gründung der Esterházy-Stiftungen gewaltige Schritte in der Wiederentdeckung der fürstlichen Sammlungen gesetzt worden.

Die Restaurierungen, wissenschaftlichen Forschungen und vermehrte Zugänglichmachung der Familien-Pretiosen helfen, das „Esterházysche Feenreich“ wieder für Besucher und Fachwelt aus aller Welt erlebbar zu machen.