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Laudate Dominum am 16. November

18.04.2018 | 10:32 |  (Esterhazy)

Marlis Petersen, Sopran
Ghislieri Choir & Consort

Kirchenmusik, rekordverdächtig: Nicht einmal eine Minute dauern die 30 Takte des Gloria von Haydns „Kleiner Orgelsolomesse“ Hob. XXII:7. Und das trotz des umfangreichen Textes. Dieser wird einfach in alle vier Chorstimmen verschachtelt und gleichzeitig abgehandelt. Die Barmherzigen Brüder, für deren Kapelle im Eisenstädter Krankenhaus die Messe entstanden ist, dürften sich darüber gefreut haben. Haydn investierte nämlich die dadurch „gewonnene“ Zeit in ein herrliches Benedictus mit Solosopran und dem titelgebenden Orgelsolo.

Marlis Petersen wird die anmutig umspielten Kantilenen mit Noblesse erfüllen. Und sie wird auch Mozarts „Vesperae solennes de Confessore“ und das darin enthaltene berühmte „Laudate Dominum“ mit Jubelklang ausstatten.

Von der Engelsstimme zum „angelico maestro“. So nannte Bellini später den tragisch früh, mit nur 26 Jahren, verstorbenen Giovanni Battista Pergolesi. Die Kurzmesse aus dessen Feder ist ein Heimspiel für die famosen Kräfte des italienischen Ghislieri Choir & Consort, eines der international bekanntesten Alte Musik-Ensembles.

 

 

 

 

 


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