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Haydn und Enkel am 17. Februar

30.01.2018 | 10:12 |  (Esterhazy)

Quatuor Arod

Die vier jungen Musiker aus Paris gelten als „die neuen Sterne am Klassikhimmel“ (Merkur). Dafür spricht etwa der Sieg beim internationalen ARD-Klassik-Wettbewerb 2016. Seitdem erobern die vier jungen Musiker nicht nur ihr Publikum weltweit im Sturm. Sie bringen auch die Kulturkritik zum Schwärmen. Das Motto für die Musik ist bereits im Ensemble-Namen versteckt: „Arod“, so heißt das leichte, feurige Pferd in Tolkins „Herr der Ringe“. Feurig und leicht klingt auch die Musik des Quartetts. „Wir wollen das Gesicht der Welt verändern“, sagen die jungen Künstler darüber.

Reiterquartett

Der Vergleich mit dem feurigen Pferd drängt sich bereits im ersten Werk des classic.Esterhazy-Abends auf. Haydns Streichquartett Opus 74/3 trägt den Spitznamen „Reiterquartett“. Energisch springen die Oktaven von Beginn an, als würden Sporen klingen; fast unermüdlich eilen Achteltriolen im Stirnsatz dahin – und im Finale galoppieren die Synkopen.

Mit 18 Jahren komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy sein Streichquartett in a-Moll, eines seiner bedeutendsten Frühwerke. Entstanden 1827 finden sich zahlreiche Bezüge zu Themen und Werken des von Felix Mendelssohn Bartholdy verehrten Beethovens.

Noch am Beginn des 20. Jahrhunderts zehrten die großen Komponisten von Haydns Errungenschaften. 1905 schrieb Anton Webern, damals ein Schüler Schönbergs, einen noch der Tonalität verpflichteten, bewegenden Quartettsatz.

  

 

 

 


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