Die Schlacht von Vezekény

Vor 360 Jahren, 1652 fiel Graf Ladislaus Esterházy bei einer großen Schlacht gegen zahlenmäßig überlegene Osmanen.

Schlacht Vezekny

Mitte des 17. Jahrhunderts befanden sich große Teile Ungarns unter osmanischer Kontrolle. Osmanische Soldaten drangen von dort immer wieder weit in die Gebiete Oberungarns, der heutigen Slowakei, ein, plünderten, brandschatzten und nahmen zahlreiche Gefangene. Die Bevölkerung litt unter der ständigen Bedrohung, das Land war verwüstet.


Es lag zu dieser Zeit am Engagement junger Burgherren wie jenem der Esterházy, dem Treiben der Osmanen Einhalt zu gebieten. Sie waren es, die aus dem teilweise gegebenen Schutz ihrer Burgen Gyarmat, Altsohl, Dobronya, Pápa u. a. heraus den verheerenden Raubzügen entgegentraten.
Am 26. August 1652 kam es bei Vezekény zu einem großen Gefecht mit umherstreifenden, zahlenmäßig überlegenen Türkenscharen, das für die junge, aufstrebende Familie Esterházy schwerwiegende Folgen haben sollte: Beim Versuch, einige hundert christliche Gefangene in einem Lager bei Taszár zu befreien, fielen gleich vier Mitglieder der Familie Esterházy, darunter auch das Familienoberhaupt, Graf Ladislaus (1626 – 1652).

Pulverdampf 2012-Vezekény 1652
Geschichte wird neu erlebt

Thema der Gefechtsdarstellungen jeweils um 11 Uhr im Burggraben ist "Überfall auf die Marodeure" in Gedenken an die Schlacht von Vezekény im Jahr 1652.