Kunst vor Ort

Das Haus Esterházy hat mit seinen Bauten, Gärten und Betrieben über Jahrhunderte die Landschaft um Eisenstadt und den Neusiedler See mitgeformt, ihr mit Wegen und Sichtverbindungen eine starke Prägung und Festigkeit verliehen. Mit NOW – Esterhazy Contemporary soll dieser Ansatz zeitgenössisch fortgesetzt werden. Ziel ist es, mit künstlerischen Interventionen alte Bezugsachsen wieder zu reaktivieren und spezifische Orte zu akzentuieren. Künstlerische Entwürfe, die sich nicht umsetzen lassen, werden als „Ideale Prospekte“ Grundstock einer neuartigen Sammlung.
Die ersten unter der kuratorischen Leitung von Vitus Weh realisierten Kunstprojekte thematisieren das zentrale Schlossquartier. Von hier aus sollen künftig einladende Kunstwege zu weiteren Stationen in verschiedene Richtungen verlaufen. Eine besonders wichtige Station wird dabei der Berg von St. Margarethen sein. Die im dortigen Steinbruch ab 1959 durchgeführten internationalen "Bildhauersymposien" gelten als Ursprung aller modernen Kunstsymposien und Skulpturenpfade weltweit. Historisch wiederum gründet das Gehen von einer ästhetischen "Szene" zur anderen in den Ideen des englischen Landschaftsgarten. Hierzu bietet der Eisenstädter Schlosspark ein ideales Beispiel.




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Wo was zu finden ist

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Bildhauersymposium in St. Margarethen

Während der Bildhauersymposien, die von 1959 bis 1972 im Steinbruch St. Margarethen stattfanden, wurden mehr als 150, großteils monumentale Steinskulpturen geschaffen. Nicht alle stehen mehr vor Ort, circa 2/3 wurden später verkauft oder abtransportiert. Einige der Kunstwerke sind jedoch so ortsspezifisch, dass sie nicht verrückt werden können. Sie beziehen ihre Kraft ursächlich aus ihrer spezifischen Umgebung.Több »

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Joie: ein Himmelswagen in St. Margarethen (Pierre Szekely)

Ihr sinnfälliges Verbinden von Tag und Nacht, Ausblick und Fokussierung, Himmel und Erde, Alpen und Pannonien haben die Skulptur „Joie“ zum Sinnbild und Logo für das gesamte Kultur- und Naturareal des Kogelbergs bei St. Margarethen werden lassen.Több »

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Invázió: Fa Spongya emberek Henrici Hof

Bild: (c) Andreas Hafenscher
A kezdetet egy próbababa jelentette, amely büszke tartása miatt tetszett meg Weinbergernek. Kemencében szárított fataplót helyezett el rajta több fázisban hónapokon át, míg teljesen be nem borították az élősködőkből kialakult domborművek. Ez a burjánzás azonban látszólag nem zavarja a próbababát, továbbra is kihívó pillantással szemléli a világot.Több »

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A Enthusiast: Tükör fényhatás az étteremben Henrici

Im Restaurant Henrici werden die Besucher von einer magischen Szene empfangen: Auf der großen Stirnwand scheint ein dunkler Herr ein schwebendes Licht zu beschwören. Gleichzeitig spiegelt sich im Bildträger schillernd die vielfarbige Umgebung und verschränkt sich die Vergangenheit mit der Gegenwart. Aber „Der Enthusiast“ im Eingangsbereich ist buchstäblich erst der Anfang: Auch der Service und die Küche des Restaurants können zaubern!Több »

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Elfáradtam a gyaloglástól: Szöveginstalláció az étteremben Henrici

A történelmi kútfülkét huszonegy betűobjektum veszi körül, amelyek egyik pillanatban szavakká, mondatokká állnak össze, majd a következőben gyöngyözve darabjaikra hullanak.Több »

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Turm III und IV: Werkbank und Reisekoffer mit Licht (Christoph Meier)

Bild: (c) Andreas Hafenscher
Joseph Haydn wirkte von 1761 bis 1803 als Hofmusiker, Kapellmeister und Komponist für das Haus Esterházy. Seit 2009 ist dieser kunstreichen Epoche im Schloss Esterházy in Eisenstadt unter dem Titel Haydn explosiv. Musik aus revolutionären Zeiten eine Dauerausstellung gewidmet. 2014 hat sie Christoph Meier um zwei ortsspezifische Werke zum Thema „Die Schöpfung“ ergänzt.Több »