Melinda Ottrubay: Von der Elevin zur Primaballerina Assoluta

 (Esterhazy)

Mit Leidenschaft und Disziplin stieg Melinda Ottrubay zur Autorin, Vortragenden und Primaballerina Assoluta auf.

Melinda Ottrubay Elevin Primaballerina
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Melinda Ottrubay kommt am 24. Mai 1920 als erstes Kind von Dr. Dezső Ottrubay und dessen Gattin Rosa, geborene von Schmidt, in Budapest zur Welt.
Bereits in frühen Jahren entdeckt sie ihre Liebe zum Ballett und wird zunächst als Elevin am Königlich-Ungarischen Opernhaus aufgenommen. Mit Leidenschaft und Disziplin perfektioniert sie ihr Können. Zahlreiche Zeitungsartikel sind Zeugnis der außergewöhnlichen Begabung der jungen Ballerina, wenn beispielsweise über den ersten großen Auftritt Melinda Ottrubays im Ballett Sylvia 1935 berichtet wird: >Übrigens wehte frische Luft von der Bühne, tauchte da doch eine blutjunge Tänzerin, Melinda Ottrubay, in der Titelrolle äußerst angenehm auf.<


Neben den zeitintensiven Proben und Aufführungen an der Oper konzentriert sich Melinda Ottrubay auch in ihrem Privatleben auf das Thema Tanz. 1939 erschien ihr erstes Buch  >Rhythmus und Tanz< wo sie meint: >Denn das Wort Rhythmus ist tatsächlich eines der meistgebrauchten. Es existiert kein Urteil über ein künstlerisches Werk, aus dem nicht einige Male das Wort Rhythmus an unser Ohr klänge.<. Im selben Jahr spielt sie in den beiden Filmen >Geld kommt ins Haus< und >Ungarische Auferstehung<. Weiters geben Auszüge aus ihrem Vortrag, den Melinda Ottrubay 1943 in der Budapester Musikakademie hält, Einblick in die komplexe Gedankenwelt der Künstlerin.

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