Kunst vor Ort

Das Haus Esterházy hat mit seinen Bauten, Gärten und Betrieben über Jahrhunderte die Landschaft um Eisenstadt und den Neusiedler See mitgeformt, ihr mit Wegen und Sichtverbindungen eine starke Prägung und Festigkeit verliehen. Mit NOW – Esterhazy Contemporary soll dieser Ansatz zeitgenössisch fortgesetzt werden. Ziel ist es, mit künstlerischen Interventionen alte Bezugsachsen wieder zu reaktivieren und spezifische Orte zu akzentuieren. Künstlerische Entwürfe, die sich nicht umsetzen lassen, werden als „Ideale Prospekte“ Grundstock einer neuartigen Sammlung.
Die ersten unter der kuratorischen Leitung von Vitus Weh realisierten Kunstprojekte thematisieren das zentrale Schlossquartier. Von hier aus sollen künftig einladende Kunstwege zu weiteren Stationen in verschiedene Richtungen verlaufen. Eine besonders wichtige Station wird dabei der Berg von St. Margarethen sein. Die im dortigen Steinbruch ab 1959 durchgeführten internationalen "Bildhauersymposien" gelten als Ursprung aller modernen Kunstsymposien und Skulpturenpfade weltweit. Historisch wiederum gründet das Gehen von einer ästhetischen "Szene" zur anderen in den Ideen des englischen Landschaftsgarten. Hierzu bietet der Eisenstädter Schlosspark ein ideales Beispiel.




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Tasting Esterhazy: Mischwesen in der Feststiege Schloss Esterházy (Anne Speier)

Maße variabel. Stahl, PU-Schaum, Polymergips, Papiermaché, Aludibond.
Anne Speier, 2017
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o.T.: Girlande in der Feststiege Schloss Esterházy (Manuel Gorkiewicz)

Die Feststiege erschließt drei Etagen des Schlosses Esterházy. Lichtdurchflutet führt sie zu diversen Ausstellungsräumen und zum prachtvollen Haydnsaal. Mit diesem besonderen Ambiente treten 2017 erstmals zeitgenössische Positionen der Skulptur in einen temporären Dialog. Die raumdurchdringende Installation „o.T.“ des Künstlers Manuel Gorkiewicz ist eine davon.Mehr »

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Weingut Esterhazy: Zehn Weinfarben (Josef Trattner)

Weine unterscheiden sich nicht nur nach Rebsorte, Lage, Jahrgang, Geschmack und Alkoholanteil, sondern vor allem auch nach Farbe. Das Werk "Zehn Weinfarben" stellt diesen Aspekt in seiner nuancierten Vielschichtigkeit vor. Es sind Bilder, die der Wein autopoetisch selbst von sich gemalt hat. Mehr »

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Regentonnenpfeifer: Temporäre Installation in der Markthalle Kulinarium Burgenland

Mit der Eröffnung der Markthalle Kulinarium Burgenland kehrte 2014 das Marktgeschehen in diese Räumlichkeiten zurück. Ein rund 150 Quadratmeter großer Bereich wurde zu einem lichtdurchfluteten Verkaufsraum umgestaltet. Als Anlaufstelle für all jene, die ihre Lebensmittel direkt von regionalen Produzenten beziehen wollen, präsentiert die Markthalle auch wechselnd zeitgenössische Kunst aus der Region.Mehr »

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Turm III und IV: Werkbank und Reisekoffer mit Licht (Christoph Meier)

Bild: (c) Andreas Hafenscher
Joseph Haydn wirkte von 1761 bis 1803 als Hofmusiker, Kapellmeister und Komponist für das Haus Esterházy. Seit 2009 ist dieser kunstreichen Epoche im Schloss Esterházy in Eisenstadt unter dem Titel Haydn explosiv. Musik aus revolutionären Zeiten eine Dauerausstellung gewidmet. 2014 hat sie Christoph Meier um zwei ortsspezifische Werke zum Thema „Die Schöpfung“ ergänzt.Mehr »

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Ich bin muede vom Wandern: Wandschrift im Restaurant Henrici (Siggi Hofer)

Einundzwanzig Buchstabenobjekte umlagern die historische Brunnennische im Restaurant. Für Momente fügen sich zu einzelnen Worten, zu einem Satz, und im nächsten Moment perlen sie wieder luftig auseinander.Mehr »

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Der Enthusiast: Spiegel mit Lichterscheinung im Restaurant Henrici (Ursula Hübner)

Im Restaurant Henrici werden die Besucher von einer magischen Szene empfangen: Auf der großen Stirnwand scheint ein dunkler Herr ein schwebendes Licht zu beschwören. Gleichzeitig spiegelt sich im Bildträger schillernd die vielfarbige Umgebung und verschränkt sich die Vergangenheit mit der Gegenwart. Aber „Der Enthusiast“ im Eingangsbereich ist buchstäblich erst der Anfang: Auch der Service und die Küche des Restaurants können zaubern!Mehr »

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Invasion: Baumschwamm-Mensch im Henricihof (Lois Weinberger)

Bild: (c) Andreas Hafenscher
Zu Anfang stand eine Kleiderpuppe, die Lois Weinberger wegen ihrer stolzen Haltung gefiel. Über die Monate beklebte er sie mit immer weiteren, zuvor im Ofen getrockneten Baumschwämmen, bis die Figur ganz von diesen Parasiten-Konsolen überwuchert war. Die Invasion scheint die Figur aber nicht groß zu berühren, ihr Blick geht weiter herausfordernd in die Welt.Mehr »

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Joie: ein Himmelswagen in St. Margarethen (Pierre Szekely)

Ihr sinnfälliges Verbinden von Tag und Nacht, Ausblick und Fokussierung, Himmel und Erde, Alpen und Pannonien haben die Skulptur „Joie“ zum Sinnbild und Logo für das gesamte Kultur- und Naturareal des Kogelbergs bei St. Margarethen werden lassen.Mehr »

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Bildhauersymposium in St. Margarethen

von 1959 bis 1972 im Steinbruch St. MargarethenMehr »

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