Aufgaben und Ziele

 (Esterhazy)

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird heute vielfältig, fast schon inflationär verwendet. Er stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und wurde zum ersten Mal vor rund 300 Jahren von Hans Carl von Carlowitz geprägt, der in seiner Funktion als Oberberghauptmann eine „nachhaltende“ Nutzung des Waldes forderte.

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Im Hause Esterházy haben das langfristige, zukunftsorientierte und durchaus unternehmerische Denken und Handeln lange Tradition. Damit hat Esterházy seit den Anfängen vor über 400 Jahren vielfältige und nachhaltige Spuren im gesamten pannonischen Raum hinterlassen. Damals wie heute setzen wir auf Sorgfalt, Kontinuität und Ehrlichkeit. Diese Grundsätze hat die Esterházy Gruppe zu einem äußerst innovativen, visionären Leitbetrieb des Burgenlands gemacht.

Als solcher übernehmen wir bewusst Verantwortung für unsere gesamte Umwelt, die Gemeinschaft, den einzelnen Menschen und besonders auch für die Mitarbeiter. Die bewusst nachhaltige Unternehmensführung wird im vorliegenden dritten Nachhaltigkeitsbericht der Esterházy Gruppe dargestellt. In den Kernbereichen Forst- und Naturmanagement, den historischen Denkmälern, den Immobilien und Freizeitanlagen, im Bereich Veranstaltungen und Kultur und im Weinbaubetrieb hat sich seit unserem letzten Bericht vor drei Jahren vieles getan.

Esterhazy ist der größte private Grundbesitzer Österreichs. Rund 22.400 ha Forst, 5.600 ha Ackerland, 16.000 ha Naturschutz und sonstige Liegenschaften zählt Esterházy zu seinem Besitz.

Die Aktivitäten des Bereiches Forst- und  Naturmanagement umfassen die Holzproduktion, den Handel mit Holz bzw. Biomasse, forstliche Dienstleistungen und Beratung, Naturraumbewirtschaftung und   Landschaftspflege sowie hochwertige Lebens- und Futtermittelproduktion.

Hinzu kommen großflächige Naturschutzgebiete, Wasserflächen, Schilf und Hutweiden – Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und ein einzigartiger Naherholungsraum für die Bevölkerung.