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Berliner Fanfare am 28. April

23.01.2018 | 11:15 |  (Esterhazy)

Gábor Tarkövi, Trompete
Marc Minkowski, Dirigent
Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Wie klingt das, wenn ein Instrument „das Orchester zum Fliegen bringt“? Erleben Sie das Gefühl an diesem außergewöhnlichen Abend des Konzertzyklus classic.Esterhazy! Gábor Tarkövi, Solo-Trompeter der Berliner Philharmoniker, lässt bei Haydns berühmtestem Trompetenkonzert in Es-Dur die Töne sprichwörtlich durch den Haydnsaal wirbeln. Am Dirigentenpult steht der französische Stardirigent Marc Minkowski.

Haydn, Schubert und Mozart

Haydn, Schubert, Mozart. Ihre Werke erklingen an diesem Abend im Haydnsaal. Und alle verbinden Gemeinsamkeiten. So stand möglicherweise Haydns Sinfonie 104 für Franz Schuberts erste Sinfonie in D-Dur Pate. Jedenfalls lässt sich die langsame Einleitung von Haydns Werk darin wiederfinden. Diese Einleitung wiederholt Schubert im Stirnsatz vor der Reprise in verdoppelten Notenwerten. Schließlich verbindet er sie mit dem Allegro und stellt eine Vorahnung seiner Großen Sinfonie in C-Dur her.

Ähnliche Vorahnungen gibt es auch in Mozarts 1779 in Salzburg entstandener Sinfonie KV 319. Darin bricht der damals 23-Jährige im ersten Satz mit den zuvor aufgestellten Themen. Stattdessen überrascht er mit einem Viertonmotiv, das er schon als knapp Neunjähriger in seiner frühesten erhaltenen Sinfonie eingesetzt hat. Ein Motiv, das den Komponisten sein kurzes Leben lang zu beschäftigen schien. Denn auch in seiner letzten Sinfonie, der „Jupiter Sinfonie“, greift er es abermals auf.

Zwischen diesen beiden Werken bringt Haydns virtuoses Trompetenkonzert in Es-Dur das Orchester zum Fliegen. Und das, obwohl es eigentlich gar nicht in Haydns Interesse stand, technische Bravour zur Schau zu stellen.

Es erwartet Sie ein Abend mit vollen Klängen, bekannten Themen und überraschenden Motiven im historischen Haydnsaal in Schloss Esterházy.

 

 


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