Haydn explosiv *2013

 (Esterhazy)

Haydn explosiv - die erfolgreiche Ausstellung aus dem Haydnjahr - wird fortgesetzt. Mit vielen neuen Exponaten und Leihgaben kann der Besucher die fantastische Opernwelt des 18. Jahrhunderts entdecken. Kuratiert von Herbert Lachmayer, Da Ponte Research Centre Vienna.

Haydn explosiv 2012
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Eintritt

  • Erwachsene: € 7,00
    Ermäßigt/Gruppen: € 5,00
    Familien: € 15,00

Öffnungszeiten

  • 04. Jänner – 14. März:
    Freitag – Sonntag und an Feiertagen
    9.00 -17.00 Uhr

    15. März – 11. November
    täglich
    9.00-18.00 Uhr

    15. November – 30. Dezember
    Freitag – Sonntag und an Feiertagen
    9.00 -17.00 Uhr


    Achtung: Am 25. und 26. Dezember kein Schlossbetrieb"

    Führungen für Gruppen sind bei Voranmeldung auch außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten möglich.

    Abendzuschlag ab 18 Uhr: € 45,00

Kontakt

In der mittlerweile seit 2009 laufende Ausstellung Haydn Explosiv begegnen dem Besucher im Eisenstädter Schloss neben Exponaten aus den letzten drei Jahren, die etwa die Bedeutung Haydns als Pionier des Notendrucks - den er mitbegründete – veranschaulichen oder die seine internationalen Erfolg und Anerkennung in Paris und vor allem in London dokumentieren 2013 auch wieder neue Ausstellungsobjekte, die von der Musiktradition und Musikpflege am Esterházy Hof in Eisenstadt zeugen.

So ist unter den gezeigten Musikinstrumenten vor allem der wieder ausgestellte Hammerflügel aus der Wiener Werkstatt von Matthias Müller hervorzuheben, der einst im Salon der Fürstin Maria Josepha Hermenegilde stand. Sie war eine große Förderin von Joseph Haydn, schätzte ihn sehr und musizierte gerne selbst auf ihrem Fortepiano.

Doch auch die Musikkultur der Esterházy nach Haydn ist Thema und so werden auch dessen Nachfolger Luigi Cherubini und Johann Nepomuk Hummel anhand von Exponaten in die Ausstellung Haydn Explosiv eingebunden. Von Hummels Hand ist z.B. die Kantate „Endimione e Diana“ zu sehen, die er anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Leopoldine Esterházy mit Fürst Moritz von Liechtenstein 1806 komponierte und die das weltweit einzige erhaltene handschriftliche Original mit allen einzeln angeführten Stimmen darstellt.

Auch der runden Jubiläen zu Haydn – seinem 200ster Todestag sowie seinem 250. Dienstantrittsjubiläum als Vizekapellmeister - wurde in der Ausstellung bisher gedacht und diese sind nun ebenso anhand von Archivalien und Objekten aus den Esterházy Sammlungen dokumentiert. Den Beginn seiner Tätigkeit in Eisenstadt illustrieren z.B. Gehaltsquittungen Haydns unter seinem ersten Dienstherrn Fürst Paul II. Anton Esterházy aus dem Sommer 1761 oder eine Anweisung des Fürsten bezüglich Gehalt, Kostgeld und Uniform für den jungen Vizekapellmeister. Den Endpunkt seines Schaffens veranschaulicht eine Arzneirechnung für den mittlerweile kränkelnden Komponisten, die er mit seiner Unterschrift quittiert hat.

Anhand von Multimediastationen und einzigartigen historischen Dokumenten aus den Esterházy Sammlungen beschreibt die Ausstellung Haydn Explosiv einen musikalisch-kulturgeschichtlichen Bogen von Haydns frühen Jahren am Esterházy Hof zu seinen umjubelten Konzerten in London, seiner späten Schaffenszeit bis hin zu feierlich begangenen Jubiläen und Rezensionen im 20. und 21. Jahrhundert.

 


Alois Pumhösel beschreibt die Installationen im "Standard" vom 21. Dezember 2010 so:

"Eine Besonderheit der Ausstellung breitet sich fast über die ganze Decke eines Raumes aus. Vier Projektoren leuchten eine 55 Quadratmeter große Fläche mittels sogenannter Edge-Blending-Technik aus, wobei eine Software das Bild der einzelnen Projektionen an den Rändern abschwächt, sodass durch die Überblendungen komplementär gleichmäßige Lichtstärke geschaffen wird. Daniel Dobler, Gründer von Interactive Media Services, leistete bei der Installation Maßarbeit: "Die historische Decke weist einen Höhenunterschied von bis zu sechs Zentimetern auf. Wir mussten die Verzerrung in mühsamer Detailarbeit millimetergenau ausgleichen."

 

 

 

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