Esterházy Ahnengalerie

 (Esterhazy)

Lebensgroße Portraits, prächtige Roben und klingende "Phantomahnen" wie Vlad Tepes III, der Bram Stoker als Vorlage für "Dracula" gedient haben soll.

Esterhzy Ahnengallerie
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Preise

Öffnungszeiten

  • 15. März - 31. Oktober
    täglich 10.00 - 18.00 Uhr
    17.00 Uhr Kassaschluss

    November - März 2014
    für Gruppen auf Anfrage

Kontakt

Die Esterházy Ahnengalerie präsentiert eine der größten barocken Familiengalerien Mitteleuropas. Die Gemälde sind Teil der Sammlungen von Fürst Paul I. (1635 bis 1713) aus dem 17. Jahrhundert. Sie sollten Stand und Würde der damals aufstrebenden Familie legitimieren. Hierfür vereinnahmte man auch »legendäre« Ahnen wie den walachischen Fürst Vlad III. Tepes, Vorlage für Stokers »Dracula«, aber auch Attila der Hunnenkönig oder Kaiser Karl der Große fanden Aufnahme in die Ahnenreihe.

Die lebensgroßen Portraits, die mit ihren prächtigen Roben und Preziosen auch einen Blick in die ungarische Kostüm- und Schmuckgeschichte geben, werden gemeinsam mit barocken Prunk- und Repräsentationsmöbeln sowie kostbaren Schatzkammerobjekten präsentiert. Höhepunkt ist hier ein mit barocken Silbermöbeln eingerichteter Raum mit dem Prunktisch von David Schwestermüller von 1665, der mit Uhren, Leuchtern und Spiegeln zu den größten und ältesten erhaltenen Silbermöbelsammlungen Europas zählt. Den kunsthistorischen Rang unterstreicht ihre gemeinsame Präsentation mit Exponaten aus königlichen Sammlungen Europas im Schloss von Versailles im Winter 2007/08.

Fürstliches Halali – Jagd am Hofe Esterházy

In den Sonderausstellungsräumen des Fürstenquartiers und der Sommertafel von Burg Forchtenstein präsentiert die Ausstellung »Fürstliches Halali« vier Jahrhunderte Jagd-Tradition der Esterházy. Die Besucher gewinnen Einblick in verschiedenste Aspekte des Themas Jagd. Der Bogen reicht von der Darstellung unterschiedlicher Jagdformen des Adels, über die Jagdwaffen der Esterházy, der Großwildjagd Prinz Louis’ in Übersee bis hin zu Uniformen und jagdlichem Porzellan – nicht zu vergessen das drei mal sieben Meter große Gemälde des Eisenstädter Tiergartens aus dem 18. Jahrhundert.

 

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